Die Kopplung von Social Media und Journalismus

Veröffentlicht: 2. Juli 2011 in Medien
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Social Media

ist auf  einem so unglaublich großen Vormarsch, dass Print Medien mehr und mehr nach hinten gedrängt werden. Dies erlaubt die Frage, wie die Zukunft des Journalismus aussehen könnte. Wird in Zukunft Social Media mit Journalismus verknüpft sein?
Social Media hat die Art und Weise, wie Journalisten ihren Job machen, erheblich verändert. Um heutzutage als Journalist erfolgreich zu sein, müssen sie stark in Social Medien involviert sein. Sie müssen tweeten, ihre verschiedenen Social Media Profile konstant updaten und bloggen, als gäbe es kein Morgen. Wenn sie dies nicht tun, werden es andere Journalisten tun und ihnen dadurch eine Nasenlänge voraus sein. Schließlich beruht Erfolg in der Welt des Journalismus darauf, eine gute Geschichte zu erhaschen, bevor sie irgendjemand anderes hat.

Social Media als Filter

Social Media kann ein Filter für  hochwertigen Inhalt sein und manchmal auf einfach für Skurilles. Journalisten nutzen Social Media um Nachrichten zu sammeln und zu syndizieren. Ein weiter wundervoller Vorteil der Social Media Aktivität ist, die Möglichkeit eine persönliche Beziehung zu den Lesern aufzubauen. Durch Social Media ist es möglich aktiv Vertrauen und Annerkennung bei den Lesern zu erlangen, mit ihnen zu interagieren und die Beziehungen zu stärken.  Wie wird also die Beziehung zwischen Social Media und Journalismus in Zukunft aussehen?

Social Media und Nachrichtengenerierung

Viele Unternehmen nutzen bereits aktiv Social Media Plattformen, um relevante Nachrichten in ihre Webpräsenz zu einzubeziehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Qualität und Einzigartigkeit der Nachrichteninhalte. Denn jeder möchte, wenn möglich eine einzigartige geschichte präsentieren – abgesehen von Suchmaschinen relevanten Aspekten (Stichwort: unique content). Viele auf Social Media spezialisierten Unternehmen kooperieren daher direkt mit Nachrichtenseiten oder kaufen sie sogar auf, so dass sie beides anbieten können: Qualität und Quantität. Die Nachrichteninhalte werden zielgruppengemäß angepasst und es schließlich gibt mehr Inhalte als eine Person jemals aufnehmen könnte.

Social Media Engagement im Journalismus

Heutzutage gibt es viele Journalisten, die nicht mehr im traditionellen Print-Journalismus arbeiten. Ihre Schreibfähigkeiten haben sich zwar überhaupt nicht verändert, jedoch die Verbreitungsart. Aufgrund der expansiven Fähigkeiten von Social Media können Journalisten ihren Lesern allerlei Möglichkeiten bieten (wie zum Beispiel in der Lage zu sein, für die Lieblingstory abzustimmen), die vorher nicht zur Verfügung standen. Kurz gesagt, haben die Leser sehr viel direkteren Kontakt und die Möglichkeit der persönlichen Auseinandersetzung  mit dem Journalisten als je zuvor. Die  interaktive Form von Social Media Plattformen fördert die Leser, sich einzubinden und regelmäßig zu interagieren.

Was wird die Zukunft bringen?

Social Media erlaubt immer mehr Menschen, gehört zu werden. Natürlich kann es passieren, dass ein Großteil der Inhalte nicht von hochwertiger Qualität sein wird. Die meisten Leute werden nur Interesse an Inhalten haben, die sie wirklich genießen, zu konsumieren. Wenn es um Journalismus geht, müssen die Quellen glaubwürdig gesichert und der Glaubwürdigkeitsfaktor sehr hoch sein. Substanz ist außerordentlich wichtig, wenn es um gute Inhalte geht. Denn schöne, doch leere Worte werden den Leser nicht erreichen.

Fazit

Journalisten und die gesamte Journalismus Branche war immer schon unglaublich wichtig und daran wird sich sicherlich auch zukänftig nichts ändern. Es bleibt allerdings ebenso  wichtig daran zu erinnern, dass Publikum in Kontakt zu bleiben, ein Ziel ist, welches an die Spitze der Prioritätenloste eines Journalisten gehört. Abgeshen davon, dass es beide Seiten ungemein befriedigen kann, hilft es sowohl stetig neue Inhalte zu generieren als auch eine konstante Leserschaft aufzubauen. Fazit: Es macht sehr viel Sinn für Journalisten, sich via Social Media zu engagieren, denn schließlich geht es in erster Linie um Inhalte und Inhalt ist bekanntlich König!

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