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Crowdfunding ist eine neue Möglichkeit der Geldbeschaffung im Netz. Sei es für ein gemeinnütziges Projekt oder für die Verwirklichung eines persönlichen Traums – Crowdfunding macht es möglich.

Finanziert werden können Projekte, Produkte oder Geschäftsideen via Crowdfunding. Die Crowdfunding-Plattformen sprießen derzeit auf allen Kontinenten wie Unkraut aus dem Boden. Auch in Deutschland gibt es bereits diverse Crowdfunding Webseiten. Dies ist insofern beachtlich, da das komplizierte deutsche Steuersystem Crowdfunding als Unternehmensstrategie nicht besonders einfach macht.

 

Crowdfunding

Crowdfunding

In Deutschland funktioniert Crowdfunding über zwei verschiedene Arten: Als Spende mit Spendenquittung oder als einmalige Zahlung mit Zustellung eines Danke-schön-Produktes. Um eine Spendenquittung für eine Spende via Crowdfunding zu bekommen, muss das Projekt, für welches gespendet wird offiziell als gemeinnützig in Deutschland anerkannt sein. Sonst wird’s nichts mit der Spendenquittung und der gespendete Betrag ist nicht absetzbar.

Einzige Ausnahme bietet derzeit die Crowdfunding Plattform http://betterplace.org

Die Art und Weise, wie der Umgang mit Spendenquittung dieser gAG gehandhabt wird, ist durch aus originell. Denn die Macher von http//betterplace.org haben eine Grauzone im deutschen Steuerrecht gefunden und stellen auch Projekte auf ihre Crowdfunding Plattform, die offiziell nicht als gemeinnützig anerkannt sind, aber einen gemeinnütziges Ziel verfolgen. So kann zum Beispiel Nachbarin Rosie ein Projekt erstellen, in dem sie Spenden für die Operation ihrer Tochter eintreibt. Offiziell kein gemeinnütziges Projekt, aber dennoch eine gute Sache.

 

Crowdfunding funktioniert vereinfacht so:

Ein Aktionsbetreiber stellt ein Projekt auf einer Crowdfunding Plattform online und gibt Sinn und Zweck einer Aktion an. Zusätzlich wird ein Betrag X angegeben, der benötigt wird, um die Aktion erfolgreich durch zu führen. Im Anschluss muss das Projekt vom Betreiber promoted werden. Ohne Marketing im Umkreis des Aktionsbetreibers funktioniert Crowdfunding nämlich nicht. In der Regel machen die Betreiber von Crowdfunding Plattformen nämlich keine Werbung für ein bestimmtes Projekt und empfehlen auch Projekte nicht an andere Unternehmen weiter. Sie stellen ausschließlich die Infrastruktur zur Verfügung. Besucher der Crowdfunding Plattform können via Kategorie oder, wie bei betterplace.org, auch via Region nach einem förderungswürdigen Projekt suchen und dort eine Spende abgeben. Die Höhe der Spende kann selbst gewählt werden.

Als Danke schön bekommt der Spender dann im Gegenzug entweder eine Spendenquittung (im Fall der betterplace.org in elekronischer Form, was zwar durchaus eine ökologisch vertretbare Sache, aber aus steuerrechtlicher Sicht wiederum eine Grauzone ist) oder ein Geschenk des Aktionsbetreibers. Oftmals hängt das Geschenk von der Höhe der Spende ab.

Die Spenden an ein Projekt sind beim Crowdfunding sind zumindest in Deutschland zweckgebunden und gehen zu 100% an die Aktionen.

Weltweit gibt es etliche Crowdfunding Plattformen, die über die Finanzierung von gemeinnützigen Projekten hinaus geht, wie etwa:

–       http://iPledg.com (Australien)

–       http://ArtistShare.com (USA)

–       htt://Kickstarter.com (USA)

–       http://Fundbreak.com

–      htt:// Sonicangel.com

–       http://Sellaband.com

–       http://crowdfunding.crowdfunding.ch/

Erfolgreiche deutsche Plattformen sind:

–       inkubato

–       mySherpas

–       pling

–       Startnext

–       VisionBakery

–       Betterplace.org

–       Startnext.de

 

Gespendet wurden in Deutschland im ersten Quartal 2011 76.515 Euro. Im zweiten Quartal kamen bereits 122.003 Euro zusammen. Dies entspricht einer Steigerung von 60%.  Im 3. Quartal 2011 stiegen die Spendeneinnahmen auf 154.833 Euro.

Da größte Crowdfunding Projekt in Deutschland wurde von der Kölner Medienagentur Brainpool initiert, die für die Verfilmung der nächsten Stromberg Staffel innerhalb von einer Woche 1 Millionen Euro an Spenden via Crowdfunding sammeln konnte. Es scheint, als entwickele sich Crowdfunding zu einer Revolution der Online Finanzierung. Es bleibt abzuwarten, ob auch deutsche Crowdfunding Plattformen so viel Erfolg haben werden, wie ihre internationalen Kollegen.

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Die Blogosphäre ist eine großer und beschäftigte Welt mit weit mehr als 100 Millionen Blogs, Tendenz steigend. Aber wie locket man nun Besucher zu seinem Blog? Hier habe ich ein paar einfache Tipps aufgelistet, um Traffic zum Blog zu bekommen:

1. Schreibe gut und oft

Aktualisiere deinen Blog so oft es geht mit nützlichen Inhalt – das ist der erste Schritt zum Aufbau eines Blogger-Publikums. Hast du gute Inhalte, so kommen deine Leser immer wieder.  Hast du etwas Sinnvolles zu sagen, dann sage es oft, um das Interesse deiner Leser zu erhalten.

Weiterhin führt das regelmäßige Veröffentlichen dazu, auch über Suchmaschinen wie Google oder Seiten wie Technocrati gefunden zu werden.

2. Bringe deinen Blog auf den Radar für Suchmaschinen

Bringe deinen Blog auf den Radarschirm für die gängigen Suchmaschinen wie Google und Yahoo!, indem du deine Blog URL dort einträgst. Die meisten Suchmaschinen bieten einen „Submit“-Link (oder so ähnlich), um die Suchmaschine über deinen neuen Blog zu benachrichtigen. Daraufhin wird diese Suchmaschinen deine Seite indexieren.

Es ist wichtig zu verstehen, dass nur die Übermittlung deines Blog an die Suchmaschinen nicht bedeutet, dass deine Seiten an der Spitze der Google-Suchergebnisseite angezeigt werden. Aber zumindest wird dein Blog aufgenommen und die Chance, über entsprechende Keywords gefunden zu werden, steigt.

3. Verwende und aktualisiere deinen Blogroll

Durch das Hinzufügen von Links zu Websites zu deinem Blogroll, wird der Eigentümer dieses Blogs wiederum deinen Blog finden und wird wahrscheinlich einen wechselseitigen Link Verbindung in seinen Blogrolls hinzuzufügen. Soweit die Theorie – natürlich kann es auch sein (gerade bei großen oder sehr erfolgreichen Blogs, das deine Erwähnung einfach untergeht. Dann hilft nur, durch eine Email direkt an den Blogbetreiber darauf aufmerksam zu machen, dass du eine wechselseitige Verlinkung ganz toll fändest 😉 )

Das Blogroll ist eine einfache Möglichkeit, den Link zu deinem Blog vielen Lesern auf anderen Blogs zugänglich zu machen. Die Hoffnung ist, dass einige dieser Leser auf den Link zu deinem Blog klicken und dich somit finden.

4. Nutze die Macht des Kommentierens

Kommentare sind ein einfaches und wichtiges Instrument, um deinen Blog-Traffic zu erhöhen. Erstens: Antworte immer auf Kommentare auf deinem Blog, um deinen Lesern zu zeigen, dass dir ihre Meinung wichtig ist. Dies erhöht die Leserbindung. Zweitens: Kommentiere auf anderen Blogs, um mehr Traffic zu erhalten. Hinterlässt du ein interessantes oder überzeugendes Kommentar, wollen die Leser wahrscheinlich wissen, wer du bist. Sie werden somit deinen Blog zu besuchen, um mehr über dich zu erfahren. Ganz nebenbei erstellst du einen Link zu deinem eigenen Blog, was dir die Suchmaschinen wiederum danken werden.

5. Richte einen RSS-Feed für deine Blog-Inhalte ein

Richte einen RSS-Feed auf deinem Blog ein, damit deine Leser darüber benachricht werden, wenn du estwas Neues gepostet hast. Das Einrichten ist super easy und je nach Content Mangement einfach zu installieren. Eine gute Anleitung findet man u.a. hier: http://net-netz-blog.de/index.php/wordpress-blog-rss-fit-machen/

6. Verwende Links und Trackbacks

Links sind eine der mächtigsten Werkzeuge des Blogs. Links werden nicht nur von Suchmaschinen beachtet, sondern verknüpfen auch Blogs untereinander. Bilde Netzwerke zu anderen Bloggern und mache auf ihre Inhalte aufmerksam. Der verlinkte Blogger wird sich freuen und evtl. auch dich erwähnen und dessen treue Anhängerschaft wird wahrscheinlich, auf diese Empfehlung hin, auch mal bei dir vorbeischauen.

Du kannst auch noch einen Schritt weiter gehen und so genannte Trackbacks an einen anderen Blog senden.

7. Kennzeichne deine Beiträge

Es dauert ein paar Sekunden, um Tags zu jedem Ihrer Blog-Posts hinzufügen, aber es lohnt die Zeit im Hinblick auf den zusätzlichen Traffic. Tags sind Stichwörter über welche dein Artikel gefunden werden können und die das Thema deines Artikel beschreiben. Natürlich sind Tags auch wieder wichtig für Suchmaschinen. Es lohnt sich vor und nach dem Schreiben eines Artikels intensive Keyword-Recherche zu betreiben, um die besten Keywords für deinen Blog zu finden.

8. Beiträge zu Social Bookmarking Sites hinzufügen

Füge deine Beiträge zu Social-Bookmarking-Sites wie Digg, StumbleUpon, Reddit  usw. hinzu. Hierdurch hast du die Möglichkeit schneel viele Besucher zu erreichen. Durch Tools, wie Onlywire beispielsweise kannst du diesen Prozess einfach automatisieren. Nach dem Veröffentlichen deines Beitrages kann er dank Onlywire automatisch an bis zu 50 Bookmarking Sites versandt werden. Wie praktisch!

Wer erfolgreich Bloggen will, muss sich unweigerlich mit SEO auseinander setzen. Hauptkriterium, um bei Suchmaschinen mit einem Text gefunden zu werden, ist die Wahl der richtigen Keywords.

Vor kurzem hat Google die meistgesuchten Keywords für das gesamte Jahr 2011 veröffentlicht. Grundlage für die Zusammenfassung waren die Suchanfragen in der Datenbank. Da Google die meist genutzte Suchmaschine weltweit ist, können diese Daten dazu verwendet werden, um den Puls des Internets zu verstehen.

Die Suchanalyse können sehr gut mit der Anwendung Google Zeitgeist analysiert und seziert werden. Um die Ergebnisse übersichtlicher dazustellen, wurden die Suchanfragen in Kategorien zusammengefasst und in Balken- und Kreisdiagrammen zusammengefasst. Die unterschiedlichen Daten sind einfach in Zeigeist miteinander vergleich bar.

Hier die meist gesuchten Keywords in 2011 weltweit

Meist gesuchte Keywords 2011 in Deutschland

Meist gesuchte Keywords 2011

 

Die meist gesuchten Keywords in Deutschland setzen sich wie fogt zusammen:

Deutschland – Aufsteiger Suchbegriffe 2011

  1. Minecraft
  2. Ehec
  3. Iphone 5
  4. Samsung Galaxy S2
  5. Dsds 2011
  6. Fukushima
  7. Battlefield 3
  8. Iphone 4s
  9. Ipad 2
  10. Sarah Engels

Deutschland – Aufsteiger Personen 2011

  1. Sarah Engels
  2. Fernanda Brandao
  3. Adele
  4. Sebastian Wurth
  5. Bruno Mars
  6. Steve Jobs
  7. Patrick Nuo
  8. Karl Theodor zu Guttenberg
  9. Andrea Berg
  10. Selena Gomez

Deutschland – Bildersuche 2011

  1. Wallpaper
  2. Tattoo
  3. BMW
  4. Liebe
  5. Baby
  6. Mercedes
  7. Auto
  8. Pink
  9. Hund

10. Blumen

Deutschland – News 2011

  1. Japan
  2. Apple
  3. Ehec
  4. Dsds
  5. Fukushima
  6. Gaddafi
  7. Amy Winehouse
  8. Berlusconi
  9. Strauss-Kahn

Deutschland – Stars und Prominente 2011

  1. Megan Fox
  2. Kim Kardashian
  3. Emma Watson
  4. Scarlett Johansson
  5. Jessica Alba
  6. Britney Spears
  7. Angelina Jolie
  8. Ashton Kutcher
  9. Jennifer Lopez
  10. Jay Kahn

Deutschland – Automarken 2011

  1. BMW
  2. Audi
  3. VW
  4. Mercedes
  5. Ford
  6. Porsche
  7. Opel
  8. Fiat
  9. Renault
  10. Peugot

Deutschland – Fußball 2011

  1. Champions League 2011
  2. Spileplan WM 2011
  3. Fußball WM 2011
  4. DFB Pokal 2011
  5. Schalke Inter
  6. Fifa Frauen WM
  7. – Bundesliga Tabelle 2011
  8. Bundesliga Ergebnisse Heute
  9. Schalke Manchester
  10. Supercup 2011

Deutschland – Reiseziele 2011

  1. New York
  2. Las Vegas
  3. Malediven
  4. Mallorca
  5. Hawaii
  6. Thailand
  7. Schottland
  8. Koh Samui
  9. Namibia
  10. Gran Canaria

Deutschland – Shopping 2011

  1. Samsung Galaxy
  2. Handy
  3. Schuhe
  4. Iphone 4
  5. HTC Desire
  6. Sony Ericsson Xperia
  7. Ipad 2
  8. Smartphone
  9. Digitalkamera
  10. Uhr

Deutschland – Essen und Trinken 2011

  1. Pizza
  2. Kuchen
  3. Wein
  4. Bier
  5. Kaffee
  6. Sushi
  7. Cola
  8. Torte
  9. Nudeln
  10. Schokolade

Deutschland – Gesundheit 2011

  1. Zahnarzt
  2. Ehec
  3. Abnehmen
  4. Diät
  5. Durchfall
  6. Blutdruck
  7. Orthopädie
  8. Fieber
  9. Erkältung
  10. Kohlehydrate

 

Erfolgreich zu bloggen, das ist eine Kunst. Scheint es auf den ersten Blick doch beinah einfacher ein englisch sprachiges Publikum zu erreichen, so haben sich aber auch einige deutsche Blogger unter die erfolgreichsten Blogger der Welt gemischt. Sascha Lobbo schätzt die deutsche Blogger-Riege auf ca. 250.000 Menschen, die mehr oder weniger regelmässig das Netz mit ihren Inhalten füttern.

Indikatoren zum Messen des Erfolges beim Bloggen sind neben der Monetarisierung, auch Kennzahlen wie Anzahl der Posts pro Jahr und vor allem Abonnementen des Blogs. Zwei deutsche Blogger, die anscheinend alles richtig machen, möchte ich euch kurz vorstellen.

Peer Wandinger gehört zu den einflussreichsten Bloggern in der deutschen Blogosphäre. Mit mehr als 30.000 Kommentaren und 2.000 Fachartikeln gibt sein Blog http://www.selbstaendig-im-netz.de/  reichlich Content Futter her. Über 4.500 Abonnementen folgen dem Blog, auf dem sich alles um das Thema „selbstständig Arbeiten im Netz“ dreht. Mit 2-4 neuen Artikeln pro Tag ist Peer Wandinger definitiv auch einer der fleißigsten Schreiberlinge seiner Gilde im deutschsprachigen Raum.

Ebenso erfolgreich im Netz ist Robert Basic, der hinter diesen Projekten steht:

http://www.robertbasic.de/

http://www.buzzriders.com/

http://www.basicthinking.de/blog/

Basic Thinking ist einer das meist verlinktestes Blog im deutschsprachigen Raum. Es heißt:

Mit einem gelungenen Themenmix aus aktuellen Trends im Netz, Technik, Software sowie allerlei Geschichten aus dem privaten Umfeld generierten mehr als 2,5 Millionen Besucher im Jahr 2008 knapp vier Millionen Seitenaufrufe.

Doch so richtig bekannt, wurde Robert Basic erst als er 2009 seinen Blog auf Ebay versteigerte und satte 46.902 Euro mit Domain, Logo und dem Names des Blogs einnahm.

Wer würde nicht gerne auch so ein heiden Geld machen mit seinem Blog und ist das überhaupt möglich? Sind es nicht nur einige wenige Geeks, die in der Blogosphäre wirklich vom Bloggen leben können? Dieser Frage bin ich einmal auf den Grund gegangen und habe dabei Erstaunliches festgestellt.

Mein Blogger Kollege Florian Skupin von http://www.timsta.de hat zu demselben Thema eine interessante Tabelle mit den Einnahmen von Bloggern zusammen gestellt. An dieser Stelle sei nur ein Auszug gezeigt, die vollständige Tabelle gibt http://www.timsta.de zu sehen.

Einkommen von Bloggern in 2011

Einkommen von Bloggern in 2011 (Quelle: http://www.timsta.de)

 

Wie sich herausstellt schafft es Kollege Peer Wandinger nicht nur unter die Top Ten, sonder sogar unter die Top 3 der erfolgreichsten Blogger in 2011. Mit einem Bruttoeinkommen von 31.896 € stellt sich die Frage, ob er nun gänzlich zum hauptberuflichen Bloggen übergehen will.

Eine Auswahl der besten internatiolen Blogs hat die Times auf ihrer Webseite veröffentlicht. 

 

Times.com wählte diese 25 Blogs zu den erfolgreichstem im Jahr 2011. (Mehr dazu unter http://www.time.com/time/specials/packages/completelist/0,29569,2075431,00.html#ixzz1iSDbJQ6o)

Ich hoffe, dieser Blog Post gibt euch genügend Inspiration auch euer Bloggen auf ein neues Level zu bringen. Nicht jeder wird es auf Anhieb schaffen, seinen Blog zu monetarisieren, geschweige denn Vollzeit mit Bloggen Geld zu verdienen. Aber man kann auf jeden Fall von den besten lernen, wie man seinen Blog so aufstellt, dass es zu schaffen ist. Gutes Schaffen in 2012 wünsche ich euch!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit einem Blog Geld zu verdienen. Neben Google Adsense, was sicherlich mittlerweile eine der häufigsten Methoden ist, haben sich in den letzten Jahren verschiedene Micro-Payment-Systeme gebildet. Eines davon ist Flattr, welches ich für euch einmal unter die Lupe genommen habe.

Das aus Schweden stammende Konzept Flattr ist eigentlich nichts anderes als ein Abonnement für kreative Inhalte im Netz. Der Name Flattr ist allerdings nicht schwedisch, sondern setzt sich aus dem Begriff Flatrate und to flatter (jmd. schmeicheln) zusammen.

Geld verdienen mit Flattr

Geld verdienen mit Flattr

Blogger und andere Medienanbieter platzieren derweil auf ihrer Webseite einen Flattr-Button, der angeklickt werden kann, wenn die Inhalte der Seite gefallen. Für jeden Klick wird dann ein Betrag X fällig. Im Prinzip ist der Flattr-Knopf nichts anderes als ein Spendenknopf.

Der User entscheidet sich bei seiner Registrierung auf Flattr dazu, einen gewissen Betrag im Monat zu „verflattrn“. Mindestens 2 Euro müssen eingezahlt werden. Am Monatsende werden die Klicks dann zusammen gezählt und die eingezahlte Summe auf alle geklickten Inhalte gleich verteilt. Wird innerhalb eines Monats nicht „geflattrt“, so wird das eingezahlte Geld an eine gemeinnützige Organisation gespendet.

Flattr

Flattr

Flattr Beispielrechnung 1:

Ein User registriert sich bei Flattr und zahlt 2 Euro ein. Im Laufe des Monats klickt er 10 Mal den Flattr Knopf auf verschiedenen Seiten. Am Ende des Monats werden die 2 Euro somit auf 10 Webseiten verteilt à 0,20 Euro.

Flattr Beispielrechnung 2:

Ein User registriert sich bei Flattr und zahlt 2 Euro ein. Schon schnell nach der Anmeldung verliert er das Interesse an dem Service. Während des gesamten Monats hat er nur einmal den Flattr Button auf einem Blog gedrückt. Seine 2 Euro werden am Ende des Monats daher komplett an diese eine Webseite ausgegeben.

Die angezeigte Klickzahl auf einem Flattr-Button gibt also wenig Auskunft darüber, wie viele Euro für den entsprechenden Beitrag gezahlt bzw. gespendet wurden. Apropo Spenden: Seit Januar 2011 bietet Flattr auch einen zusätzlichen „Donate“ Button an. Dieser ermöglicht es dem Flattr-Nutzer eine direkte Spende zwischen 2 und 50 Euro an einen Blogeigentümer zu schicken. Für jede Spende wird eine Transaktionsgebühr fällig.

Blog monetarisieren mit Flattr

Blog monetarisieren mit Flattr

Die Idee hört sich im Prinzip gar nicht mal so schlecht an – wenn da nicht diese gemeinen Transaktionskosten wären 😉

Für die Nutzung von Flattr verlangt der Anbieter eine Nutzungsgebühr in Höhe von 10%. Zusätzlich kommen noch Gebühren für das Hoch- und Runterladen von Beträgen auf bzw. von der Plattform durch einen Bezahldienst, wie etwa Paypal (2-4%).

Interessanterweise steckt hinter dem Konzept Peter Sunde, der Macher der Torrent-Tracker Seite „The Pirate Bay“. Sascha Lobo hat zu der Frage, warum er nicht flattere, einen interessanten Kommentar über Herrn Sunde geschrieben. In diesem heißt es:

Ja, die Musikindustrie hat sich in den letzten Jahren grauenvoll dumm verhalten. Ja, das Urheberrecht hatte schon im 20. Jahrhundert seine Schwächen und für das 21. Jahrhundert ist es stark reformbedürftig. Ja, P2P ist nicht die Wurzel alles Bösen. Aber die arrogante, pubertäre, selbstgerechte Art, wie The Pirate Bay und damit auch Flattr-Gründer Peter Sunde sich einen Dreck um alle anderen inklusive der Musiker und Filmschaffenden geschert hat und damit mutmaßlich auch noch selbst Geld verdient hat, die stösst mir übel auf (selbst, wenn sie ein bisschen lustig ist). Flattr erscheint mir unter anderem als Feigenblättchen eines Menschen, dem seine Rolle der Contentdiebstahlbeihilfe etwas unangenehm geworden ist. Dazu noch ist das intransparente, von einer gewissen Schmierigkeit durchzogene Handeln von The Pirate Bay – zum Beispiel, was die Verkaufsabsichten anging – nicht geeignet, um größeres Vertrauen zu Herrn Sunde und seinen Geschäftspartnern aufzubauen.

Seit August 2010 testet nun auch Wikileaks Flattr. (Martin Weigert (2. August 2010): WikiLeaks testet Flattr. netzwertig.com) Innerhalb von 12 Stunden spendeten mehr als 400 Nutzer via Flattr an Wikileaks, dabei hatte Wikileaks noch nicht mal einen eignen Flattr Button. Beobachter meinen, dies könnte der große Durchbruch für Flattr werden.

Interessant wäre zu erfahren, wie viele User Flattr denn bislang in ihrem Netzwerk hat…

Confessions of a Link Lover

Veröffentlicht: 29. Dezember 2011 in Internet, pic of the day
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Nike kann’s. Die Kirche kann’s. IKEA kann’s.

Die Marketingabteilung von IKEA hat mit dem Fantasieprodukt „Kloppe“ mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen – und zwar den Guerilla Marketing Nagel! Ein Plakatentwurf zeigt dabei ein langes, an einen Schlagstock erinnerndes rundes Stück „unbehandeltes“ Buchenholz und weist dieses als „Meinungsverstärker“ aus. Das Ganze unter dem Slogan: „Diskutierst du noch oder überzeugst du schon?“

„Kloppe“ hat im Netz rasant schnell die Runde gemacht. Inzwischen kursiert auch schon die passende „Kloppe“-Anleitung im typischen IKEA Style.

Als Unternehmer musst du  für deine Kunden und Mitarbeiter ständig erreichbar sein. Jetzt sitzt nicht jeder Unternehmer gleich in einem komfortablen Chefsessel mit der perfekten Infrastruktur im Büro.

Für alle Jungunternehmer, Online Unternehmer, Einzelnunternehmer und Start Up Teams, könnte daher der neue Service von sipgate eine Allround-Lösung bieten. Auch  für alle anderen, die gerne Geld sparen, lohnt sich ein Blick auf die Produktpalette des jungen Düsseldorfer Unternehmens sipgate!

sipgate ist der kostenlose Internet-Telefonanschluss und die bessere und in der Regel günstigere Alternative zur herkömmlichen Telefonie! Funktioniert wie Festnetz – nur besser!

  • telefonieren  ab 0 ct/min.
  • keine Grundgebühr im Tarif sipgate basic
  • keine Einrichtungsgebühr, kein Mindestumsatz
  • Komfortfunktionen wie z.B. Anrufbeantworter, Einzelverbindungsnachweis (EVN), Anruflisten, Anrufweiterleitung
  • Fax-Versand (im Tarif sipgate plus auch Fax-Empfang)
  • zusätzlich möglich: telefonieren am PC mit der kostenlosen Telefon-Software PhonerLite
  • unterwegs telefonieren mit den sipgate Apps für iPhone, iPad und Android
  • nutzbar an jedem Breitband-Internetanschluss (z.B. DSL, Kabel) der Welt

Die Lösung ist Voice-over-IP-Telefonie. Mit der Internettelefonie kannst du  nicht nur „normale“ Telefone, z.B. in deinem Heimbüro nutzen, sondern auch über diverse Zusatzgeräte, Softwarelösungen oder Apps für dein  Smartphone, unterwegs erreichbar sein. Hier habe ich die coolsten Funktionen von sipgate einmal für euch aufgelistet:

Rufnummern:

Kostenlose Rufnummern aus allen Ortsnetzen verfügbar

Kostenlose Mitnahme bisheriger Ortsnummern

Vier Durchwahlen für Telefonie /Fax

Telefonie

Kostenlose Telefonie über deinen Breitband Internetanschlss

Mehrstufige Rufweiterleitung

Fax

Fax per Web-Formular oder per PDf-Upload erstellen

Versand an mehrere Empfänger

Zeitgesteuerter Versand

Faxe empfangen und online abrufen

Faxzustellung als PDF per Email

Eingangsbenachrichigung per SMS

Voicemail

Narichten Online und am Telefon abhören

Email Benachrichtigung inkl. Voicemail-Nachricht als WAV-Datei

Benachrichtigung per SMS

SMS

SMS übers Web versenden

Versand an mehrere Empfänger

Zeitgesteuerter Versand

Zusätzlich

Kosten kontrollieren durch Prepaid-Verfahren und Einzelverbindungsnachweise

Bezahlen per Überweisung, Kreditkarte, Lastschrift und Giropay

Kostenlose Apps für dein Iphone oder Android Smartphone

Unter einer Telefonnummer überall erreichbar sein.

Sipgate hilft dir deine Online-Kommunikation zu optimieren.

P.S. Welche Telekommunikation nutzt du bisland mit deinen Kunden oder Mitarbeitern?

Hast du bereits Erfahrungen mit Voice-over-IP-Diensten gesammelt oder noch interessante Infos zu diesem Thema?

Ich freue mich auf eure Kommentare.

Gestern lud der 26-jährige Facebook-Gründer Marc Zuckerberg nach Palto Ato ein. Seit Wochen spekulierten Experten, Blogger und User  was sich Facebook wohl diesmal wieder einfallen lassen würde. Erwartet wurde ein neues Design – doch das soziale Netzwerk präsentierte tiefer gehende Neuerungen.

neue Download-Funktion

Facebook will seinen Nutzern mehr Kontrolle über die eigenen Daten geben. Erstmalig gibt es nun die Möglichkeit eingestellte Inhalte aus  ihrem Konto in einer Zip-Datei kopieren und somit von der Plattform runterladen. Der Download erfolgt über die entsprechende Schaltfläche in den Kontoeinstellungen.

 

Wir haben hundertprozentig verstanden, dass ihr mehr Kontrolle darüber haben wollt, was ihr auf Facebook teilt – dass ihr verwalten wollt, wer das sieht und genau verstehen wollt, wo das alles hingeht,

schrieb der CEO Marc Zuckerberg in seinem Blog.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will Nutzern nach Kritik mehr Kontrolle über ihre Daten geben

Für noch mehr Transparent soll die neue Übersichtsanzeige für Apps sorgen. Unter Privatsphäreeinstellungen werden nun die Zugriffbefugnisse für jede einzelne App dargestellt. Obendrauf gibt es noch eine neue Anzeigeleiste für Connected Apps und eine aktualisierte Gruppenanwendung. Die Genehmigung für die einzelnen Applikationen können vom User individuell bearbeitet und angepasst werden.

mehr Transparenz - mehr Kontrolle

Das Highlight der neuen Facebook-Funktionen ist der neue Umgang mit Gruppen und Inhalten, die man mit diesen teilen will. Bisher wurden Inhalte direkt mit ganz Facebook geteilt.

I’d share this thing, but I don’t want to bother 250 people. Or my grandmother. Or my boss,

sieht mittlerweile auch Marc Zuckerberg ein.

Folglich soll der private Austausch  innerhalb von kleinen Gruppen stattfinden, aus denen der Content nicht nach außen dringen soll.  Zu den neuen Gruppenfunktionen gehören weiterhin eine Chatfunktion sowie eine Mailingliste.

neue Gruppenfunktionen

Das Unternehmen reagiert damit erneut auf die heftige Kritik, die vor mittlerweile schon einem Jahr an Facebook hinsichtlich des Datenschutzes geübt wurde. „Wir haben laut und klar vernommen, dass ihr mehr Kontrolle über das haben wollt, was ihr auf Facebook veröffentlicht – eine genaue Übersicht, wer was sieht und wo was öffentlich wird. Mit der neuen Gruppenfunktion und den anderen heute vorgestellten Tools gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung präzise Kontrollübergabe an euch“, so Zuckerberg im Facebook-Blog.

 

Videos zum Thema unter: http://www.facebook.com/v/10150292664920484


Wenn man den Webseiten mashable.com und all things digital glauben schenken darf, dann ist die digitale Bohème bald um eine Apllikation reicher. Denn das Skype-Imperium experimentiert zur Zeit an einer Oberfläche mit integriertem Facebook Reiter.

Quelle: mashable.com

In der nächsten Überarbeitung der Skype 5.0 Beta könnte es dann vielleicht schon möglich sein, seine Facebook-Kontakte in Skype zu integrieren und natürlich auch anzurufen. Umgekehrt wäre es dann wahrscheinlich auch möglich Skype-Kontakte in Facebook zu bearbeiten. Ob man dann irgendwann auch aus Facebook heraus telefonieren kann, bleibt abzuwarten.

Es scheint so als begänne für Skype tatsächlich ein neues Kapitel. Erst letzten Monat versuchte sich der VOIP Anbieter als „independent company“ von Ebay freizukaufen. Es fanden sich auch tatsächlich einige Investoren, wie etwa die Silver Lake Partners, sowie die Ventures von  Index und  Andreessen Horowitz. Für schlappe $2.75 billion US schafften es die Investoren 65% der Anteile von Skype zu erhaschen. Die restlichen 35% verbleiben weiterhin bei Ebay.

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung, denn die Chat-Fähigkeiten von Facebook sind mehr als nur bescheiden – wenn sie denn mal funktionieren. Vom Thema Video-Chat ganz zu schweigen – davon scheint Facebook noch Lichtjahre entfernt.  Für das Unternehmen Skype ist es die Möglichkeit endlich den Social Media Markt zu durchdringen.  Skype 5.0 Beta gibt es derzeit nur für Windows. Wer es selber testen möchte, findet die Beta auf Skype Garage. (Noch ist Facebook nicht integriert!)