Blog Marketing

Veröffentlicht: 12. Januar 2012 in Blogging, Marketing
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Warum Blog Marketing

Einen Blog einzurichten und drauf los zu tippen, das können mittlerweile viele Menschen. Sascha Lobo schätzt die deutschsprachige Blogossphäre auf ca. 250.000 aktive Blogger. Doch nur die wenigsten Blogs haben mehr als 1.000 Follower und nur die allerwenigsten verdienen mit ihrem Blog Geld. Nicht jeder hat den Anspruch, mit seinem Blog reich zu werden, aber die meisten wollen zumindest im Netz gefunden werden.

Hat man erst einmal Spass am Bloggen gefunden, so steht man vor der Frage: Wie bekomme ich jetzt Traffic auf meinen Blog? Wie schaffe ich es, dass mein Blogeintrag auch in Google, Bing und Co. gelistet wird? Und zwar nicht erst auf Seite 13?

Genau vor denselben Fragen stand ich, als ich vor einigen Jahren mit dem Bloggen angefangen habe. Deswegen habe ich mal aufgelistet, was für mich zum erfolgreichen Bloggen dazu gehört. Blog Marketing muss nicht unbedingt zeitaufwendig und schon gar nicht teuer sein. Im Gegenteil, viele meiner Tipps lassen sich automatisieren und können kostenlos erstellt werden.

Erfolgreiches Blog Marketing

Das wichtigste ist, dass du weißt worüber und für wen du schreiben möchtest. Blog Marketing muss zielgerichtet sein, sonst hast du zu große Streuverluste. Am besten ist es, du richtest deinen Blog einem speziellen Thema aus. So wissen deine Follower genau, was sie auf deinem Blog erwarten und lesen können. Gefallen ihnen deine Beiträge, werden sie wieder kommen und schauen, was du sonst noch für nützliches Tipps bereitstellst. Stelle sicher, dass deine Artikel weiter geleitet und geteilt werden können. Unterschätze nie die gute alte Mund-zu-Mund-Propaganda. 😉

  • Suchmaschinenoptimiertes Texten (siehe dazu meinen Artikel)
  • Kenne dein Publikum und schreibe über Themen, die dein Publikum interessieren
  • Integriere Social Sharing Funktionen
  • Stelle einen RSS-Feed zur Verfügung
  • Implementiere eine Opt-In Box
  • Nutze Social Bookmarking
  • Implementiere einen Flattr-Button (siehe dazu meinen Artikel)
  • Streame deine Posts auf Twitter und Facebook
  • Kommentiere andere Blogs, die ähnliche Topics thematisieren
  • Antworte auf Kommentare auf deinem Blog und interagiere mit deinem Publikum
  • Vernetze dich mit anderen erfolgreichen Bloggern
  • Tagge deine Artikel
  • Verwende die richtigen Keywords

Versuche neue Content Formen

Gestalte deine Themen ansprechend und benutze auch andere Content Formen, um Abwechslung in deinen Blog zu bringen. Neben ansprechenden Bildern, könnten auch folgende Content Formen für dein Blog Marketing interessant sein.

  • Audio Podcasts
  • Videos
  • ebooks
  • Listen
  • Verlinkungen
  • Slideshows
  • Workbooks
  • Webinare
  • Experten Interviews

 

Übe dich in Kontinuität

Du kannst die besten Bloginhalte haben, tolle Bilder und viel Abwechslung – aber wenn du nicht regelmässig bloggst, verlieren deine Anhänger das Interesse an deinem Blog. Zu erfolgreichem Blog Marketing gehört eben auch mit Kontinuität aufzutrumpfen. Schreibe regelmässig und sei up-to-date – deine Follower werden es dir danken. Schnappe aktuelle Themen auf und simplifiziere sie in einem 300 Wörter langen Blogpost. Sei der Erste, der über ein bestimmtes Thema schreibt und du wirst dich wundern, wie viele Kommentare auf deinem Blog hinterlassen werden.  Je besser deine Artikel den Nagel auf den Kopf treffen, desto besser werden deine Posts im Netz gefunden und weiter gegeben. Gute Blogger haben immer einige Entwürfe und Themen im Petto und schreiben sie im Voraus. Das Veröffentlichen der Posts kannst du automatisieren, genauso wie das Sharing auf Social Bookmarking Sites. Ebenso lässt sich das Social Sharing auf Facebook und Twitter automatisieren. So erfährt die Welt ganz automatisch, wenn du wieder einen neuen Artikel verfasst hast.

Suchmaschinenoptimiertes Schreiben wird fuer mich als Journalistin immer wichtiger, wenn ich Offline Medien bedienen will. Es ist schon komisch, jahrelang wurde ich darauf trainiert Menschen komplexe Zusammenhaenge in Texten zu erklaeren. Heute muss ich so schreiben, dass meine Texte im Netz nicht untergehen. Es gilt also eine gute Balance zu finden, um gleichzeitig fuer Mensch und Suchmaschine zu schreiben.

Um ehrlich zu sein, schreibe ich immer noch frei Schnauze – eben so, wie ich einen Text auch gerne lesen wuerde – ob gedruckt oder im Internet. Erst im Anschluss setze ich mich hin und optimiere den Text. Hier sind einige Eckdaten, an die ich mich halte, wenn es um suchmaschinenoptimiertes Schreiben geht:

1. Her mit den Keywords:
Zuerst muss festgelegt werden, was die relevanten Keywords fuer meinen Text sind. Bei der Bestimmung des Keywords schaue ich mir in Google Trends, Google Insights for Search oder dem Google-Keyword-Tool genau an, wonach wirklich gesucht wird. Dies bedeutet:
– wird das Wort zusammen geschrieben oder getrennt geschrieben?
– wird das deutsche Wort oder ein Anglizismus gesucht
– wird das Fremdwort haeufiger gesucht als das gebraeuchliche deutsche Wort?
– welche Keyword Kombination wird am haeufigsten gesucht
– welce Synonyme koennten ebenfalls gesucht werden

2. In der Regel suche ich mir ein Hauptkeyword raus und bestimme zusaetzlich noch ein Nebenkeyword. Ist der Text fertig geschrieben, checke ich, wie oft ich das Haupt- und Nebenkeyword benutzt habe. Ist die Keyword-Dichte zu gering, muss an der ein oder anderen Stelle das jeweilige Keyword eingefuegt werden. Um die Keyword-Dichte zu bestimmen gibt es jede Menge kostenloser Tools im Netz. Bei Gelegenheit werde ich das ein oder andere gerne mal in einem Blogpost vorstellen.

3. Um bei Google ganz vorne zu landen, muessen die Texte auf der Webseite oder in meinem Fall auf dem Blog genau das abbilden, wonach User suchen. Über 200 Kriterien spielen fuer das Ranking eine Rolle und bei mehr als die Haelfte davon, geht es darum das relevanteste Web-Dokument in Bezug auf einen Suchbegriff zu ermitteln. Zur Ermittlung versucht Google beispielsweise das menschliche Leseverhalten nachzuahmen. Dies bedeutet, dass die Ueberschrift, der erste Absatz und ggf. Zwischenueberschriften. Je weiter Vorne das relevante Keyword steht, desto besser – sprich, das relevante Keyword kommt am besten schon in der Ueberschrift sowie im ersten Satz vor – und das am besten noch ganz weit Vorne.

Nach einiger Zeit bekommt man ein Gefuel fuer suchmaschinenoptimiertes Schreiben und das Einsetzen der rictigen Keywords. Ebenso wird man im Laufe der Zeit auf immer bessere Keyword Tools stossen, die dabei helfen koennen, sich von seinen Konkurrenten abzusetzen. Dazu dann mehr in einem neuen Blogpost.

Erfolgreich zu bloggen, das ist eine Kunst. Scheint es auf den ersten Blick doch beinah einfacher ein englisch sprachiges Publikum zu erreichen, so haben sich aber auch einige deutsche Blogger unter die erfolgreichsten Blogger der Welt gemischt. Sascha Lobbo schätzt die deutsche Blogger-Riege auf ca. 250.000 Menschen, die mehr oder weniger regelmässig das Netz mit ihren Inhalten füttern.

Indikatoren zum Messen des Erfolges beim Bloggen sind neben der Monetarisierung, auch Kennzahlen wie Anzahl der Posts pro Jahr und vor allem Abonnementen des Blogs. Zwei deutsche Blogger, die anscheinend alles richtig machen, möchte ich euch kurz vorstellen.

Peer Wandinger gehört zu den einflussreichsten Bloggern in der deutschen Blogosphäre. Mit mehr als 30.000 Kommentaren und 2.000 Fachartikeln gibt sein Blog http://www.selbstaendig-im-netz.de/  reichlich Content Futter her. Über 4.500 Abonnementen folgen dem Blog, auf dem sich alles um das Thema „selbstständig Arbeiten im Netz“ dreht. Mit 2-4 neuen Artikeln pro Tag ist Peer Wandinger definitiv auch einer der fleißigsten Schreiberlinge seiner Gilde im deutschsprachigen Raum.

Ebenso erfolgreich im Netz ist Robert Basic, der hinter diesen Projekten steht:

http://www.robertbasic.de/

http://www.buzzriders.com/

http://www.basicthinking.de/blog/

Basic Thinking ist einer das meist verlinktestes Blog im deutschsprachigen Raum. Es heißt:

Mit einem gelungenen Themenmix aus aktuellen Trends im Netz, Technik, Software sowie allerlei Geschichten aus dem privaten Umfeld generierten mehr als 2,5 Millionen Besucher im Jahr 2008 knapp vier Millionen Seitenaufrufe.

Doch so richtig bekannt, wurde Robert Basic erst als er 2009 seinen Blog auf Ebay versteigerte und satte 46.902 Euro mit Domain, Logo und dem Names des Blogs einnahm.

Wer würde nicht gerne auch so ein heiden Geld machen mit seinem Blog und ist das überhaupt möglich? Sind es nicht nur einige wenige Geeks, die in der Blogosphäre wirklich vom Bloggen leben können? Dieser Frage bin ich einmal auf den Grund gegangen und habe dabei Erstaunliches festgestellt.

Mein Blogger Kollege Florian Skupin von http://www.timsta.de hat zu demselben Thema eine interessante Tabelle mit den Einnahmen von Bloggern zusammen gestellt. An dieser Stelle sei nur ein Auszug gezeigt, die vollständige Tabelle gibt http://www.timsta.de zu sehen.

Einkommen von Bloggern in 2011

Einkommen von Bloggern in 2011 (Quelle: http://www.timsta.de)

 

Wie sich herausstellt schafft es Kollege Peer Wandinger nicht nur unter die Top Ten, sonder sogar unter die Top 3 der erfolgreichsten Blogger in 2011. Mit einem Bruttoeinkommen von 31.896 € stellt sich die Frage, ob er nun gänzlich zum hauptberuflichen Bloggen übergehen will.

Eine Auswahl der besten internatiolen Blogs hat die Times auf ihrer Webseite veröffentlicht. 

 

Times.com wählte diese 25 Blogs zu den erfolgreichstem im Jahr 2011. (Mehr dazu unter http://www.time.com/time/specials/packages/completelist/0,29569,2075431,00.html#ixzz1iSDbJQ6o)

Ich hoffe, dieser Blog Post gibt euch genügend Inspiration auch euer Bloggen auf ein neues Level zu bringen. Nicht jeder wird es auf Anhieb schaffen, seinen Blog zu monetarisieren, geschweige denn Vollzeit mit Bloggen Geld zu verdienen. Aber man kann auf jeden Fall von den besten lernen, wie man seinen Blog so aufstellt, dass es zu schaffen ist. Gutes Schaffen in 2012 wünsche ich euch!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit einem Blog Geld zu verdienen. Neben Google Adsense, was sicherlich mittlerweile eine der häufigsten Methoden ist, haben sich in den letzten Jahren verschiedene Micro-Payment-Systeme gebildet. Eines davon ist Flattr, welches ich für euch einmal unter die Lupe genommen habe.

Das aus Schweden stammende Konzept Flattr ist eigentlich nichts anderes als ein Abonnement für kreative Inhalte im Netz. Der Name Flattr ist allerdings nicht schwedisch, sondern setzt sich aus dem Begriff Flatrate und to flatter (jmd. schmeicheln) zusammen.

Geld verdienen mit Flattr

Geld verdienen mit Flattr

Blogger und andere Medienanbieter platzieren derweil auf ihrer Webseite einen Flattr-Button, der angeklickt werden kann, wenn die Inhalte der Seite gefallen. Für jeden Klick wird dann ein Betrag X fällig. Im Prinzip ist der Flattr-Knopf nichts anderes als ein Spendenknopf.

Der User entscheidet sich bei seiner Registrierung auf Flattr dazu, einen gewissen Betrag im Monat zu „verflattrn“. Mindestens 2 Euro müssen eingezahlt werden. Am Monatsende werden die Klicks dann zusammen gezählt und die eingezahlte Summe auf alle geklickten Inhalte gleich verteilt. Wird innerhalb eines Monats nicht „geflattrt“, so wird das eingezahlte Geld an eine gemeinnützige Organisation gespendet.

Flattr

Flattr

Flattr Beispielrechnung 1:

Ein User registriert sich bei Flattr und zahlt 2 Euro ein. Im Laufe des Monats klickt er 10 Mal den Flattr Knopf auf verschiedenen Seiten. Am Ende des Monats werden die 2 Euro somit auf 10 Webseiten verteilt à 0,20 Euro.

Flattr Beispielrechnung 2:

Ein User registriert sich bei Flattr und zahlt 2 Euro ein. Schon schnell nach der Anmeldung verliert er das Interesse an dem Service. Während des gesamten Monats hat er nur einmal den Flattr Button auf einem Blog gedrückt. Seine 2 Euro werden am Ende des Monats daher komplett an diese eine Webseite ausgegeben.

Die angezeigte Klickzahl auf einem Flattr-Button gibt also wenig Auskunft darüber, wie viele Euro für den entsprechenden Beitrag gezahlt bzw. gespendet wurden. Apropo Spenden: Seit Januar 2011 bietet Flattr auch einen zusätzlichen „Donate“ Button an. Dieser ermöglicht es dem Flattr-Nutzer eine direkte Spende zwischen 2 und 50 Euro an einen Blogeigentümer zu schicken. Für jede Spende wird eine Transaktionsgebühr fällig.

Blog monetarisieren mit Flattr

Blog monetarisieren mit Flattr

Die Idee hört sich im Prinzip gar nicht mal so schlecht an – wenn da nicht diese gemeinen Transaktionskosten wären 😉

Für die Nutzung von Flattr verlangt der Anbieter eine Nutzungsgebühr in Höhe von 10%. Zusätzlich kommen noch Gebühren für das Hoch- und Runterladen von Beträgen auf bzw. von der Plattform durch einen Bezahldienst, wie etwa Paypal (2-4%).

Interessanterweise steckt hinter dem Konzept Peter Sunde, der Macher der Torrent-Tracker Seite „The Pirate Bay“. Sascha Lobo hat zu der Frage, warum er nicht flattere, einen interessanten Kommentar über Herrn Sunde geschrieben. In diesem heißt es:

Ja, die Musikindustrie hat sich in den letzten Jahren grauenvoll dumm verhalten. Ja, das Urheberrecht hatte schon im 20. Jahrhundert seine Schwächen und für das 21. Jahrhundert ist es stark reformbedürftig. Ja, P2P ist nicht die Wurzel alles Bösen. Aber die arrogante, pubertäre, selbstgerechte Art, wie The Pirate Bay und damit auch Flattr-Gründer Peter Sunde sich einen Dreck um alle anderen inklusive der Musiker und Filmschaffenden geschert hat und damit mutmaßlich auch noch selbst Geld verdient hat, die stösst mir übel auf (selbst, wenn sie ein bisschen lustig ist). Flattr erscheint mir unter anderem als Feigenblättchen eines Menschen, dem seine Rolle der Contentdiebstahlbeihilfe etwas unangenehm geworden ist. Dazu noch ist das intransparente, von einer gewissen Schmierigkeit durchzogene Handeln von The Pirate Bay – zum Beispiel, was die Verkaufsabsichten anging – nicht geeignet, um größeres Vertrauen zu Herrn Sunde und seinen Geschäftspartnern aufzubauen.

Seit August 2010 testet nun auch Wikileaks Flattr. (Martin Weigert (2. August 2010): WikiLeaks testet Flattr. netzwertig.com) Innerhalb von 12 Stunden spendeten mehr als 400 Nutzer via Flattr an Wikileaks, dabei hatte Wikileaks noch nicht mal einen eignen Flattr Button. Beobachter meinen, dies könnte der große Durchbruch für Flattr werden.

Interessant wäre zu erfahren, wie viele User Flattr denn bislang in ihrem Netzwerk hat…

Wie wird das Jahr 2012 in den sozialen Medien aussehen?

Es hat sich mitlerweile in Unternehmerkreisen herumgesprochen, dass eine Facebook, Twitter oder Google plus Seite nicht nur mehr eine Frage des guten Tons ist, sondern essentiell für alle diejenigen, die ihre Klienten Online erreichen wollen.

Wenn dann selbst der Großvater und die Nachbarin anfangen, sich über die letzten Facebook Updates oder Tweets des Jahres zu unterhalten, dann sollte spätestens allen klar sein, dass Social Media im Mainstream angekommen ist.

Standen 2009 noch Echtzeitsuche und Informationsstreuung im Vordergrund und erlangten die Plattformen Twitter und Facebook Bekanntheit in Deutschland, so war Social Media doch immer noch ein stark unentdecktes Feld.

Deutschland in den Social Media Kinderschuhen

Während sich 2010 die ersten Unternehmen über ihre ersten Corporate Blogs freuten nahmen dieselben Unternehmer mit einer Facebook Seite im deutschsprachigen Raum definitiv eine Voreiterrolle ein. Nur große Marken hatten bereits eine professionelle Fanpage und nur langsam wuchs die Anzahl der Fans. Was Marken und Firmen auf Facebook zu suchen hatten, das war den Usern bis dato nicht klar und ein Following überflüssig.

Spread the word in 2011

2011 änderte sich die Wahrnehmung von Marken in den sozialen Medien erheblich. Immer mehr kleine- und mittelständische Unternehmen traten mit einem professionellen Profil in die Social Media Welt ein. Der Bäcker von der Ecke preist seine Sonderangebote an, der Pizzaladen im Dorf lockte mit Coupons und der Friseur von der Nachbarin versprach eine kostenlose Kopfmassage, wenn man denn seine Fanpage „likte“.

Mittlerweile sind sie alle in den sozialen Medien angekommen: Konsumenten wie Unternehmen. Sei es eine Dienstleistung, oder ein Produkt – es kaum etwa, was man nicht auf Facebook finden kann. E-Commerce wurde in 2011 ein großes Buzz-Wort, wie man so schön in der Social Media Szene zu pflegen sagt.  Tendenz steigend. E-Commerce ist dank Facebook nicht mehr nur eine Beschäftigung für große Unternehmer, auch Einzelunternehmer können sich mittlerweile eigene Facebook-Shops einrichten und ihre Produkte verkaufen.

Social Media vs. Telefon-Hotline

Immer mehr Kunden verweigern sich den Hotlines großer Unternehmen, wenn sie etwas zu reklamieren oder zu beanstanden haben. Der Trend geht dazu hin, seine Beschwerde über Twitter oder Facebook los zu werden. Es hat sich mittlerweile auch herumgesprochen, dass hinter den Social Media Kanälen junge, hochmotivierte Menschen sitzen, die es als oberste Pflicht sehen, jedes Kommentar und jeden Beitrag innerhalb von 24 Std. zu beantworten – meist sogar schneller. Anstatt also ewig lange in der Warteschleife zu hängen und irgendwo in Indien auszukommen, tendieren Nutzer dazu, ihren Frust auf Facebook, Twitter oder Google plus ab zu lassen. Mit Erfolg.

Wandel der Privatsspähre

Die Sphäre des Privaten hat sich dank Facebook, Twitter und Co. dramatisch geändert. Der Großteil der User gibt im Netz allerlei persönliche Informationen preis. Von der politischen Richtung, über die Höhe des Einkommens, Verwandtschaftsverhältnisse bis hin zu sexuellen Vorlieben – soziale Medien machen es möglich, ein ganz neues Selbst-Image ins Netz zu stellen. Es scheint, als hätten immer weniger Menschen etwas dagegen persönliche Informationen im Netz zu präsentieren und zu teilen. Es wird immer normaler, Kommentare, Meinungen und oft auch Abneigungen unter Fotos und anderer Leute Statusprofile zu hinterlassen. Für Marketing- und PR-Personal ist Facebook beispielsweise ein absoluter Informationshimmel.

Personalisierte Werbung

Niemals zuvor konnte so gezielt Werbung auf ein Publikum zugeschnitten werden. Dein Kunde möchte eine Zahnbürste an Mädchen mit Zahnspange zwischen 12-16 verkaufen, die eine Vorliebe für Pizza haben? Kein Problem, Facebook findet genau diese Zielgruppe. Streuverluste waren gestern. Du möchtest ein neues Produkt mit möglichst wenig Aufwand und super günstig und einer breiten Masse bekannt machen? Willkommen bei Twitter – nie war es einfacher. War Werbung in den Sozialen Medien vor 2 Jahren noch undenkbar, so ist sie heute schon kaum mehr wegzudenken.

Suchmaschinen und das suchende Ich

Dank unserer vielfältigen Interaktion mit den Sozialen Medien, lernen auch die Suchmaschinen mehr über uns, unsere Vorlieben und Abneigungen, über unsere Freunde und deren Verhaltensmuster und auch darüber, was unsere Familienmitglieder alles gut oder schlecht finden. Dank der Echtzeitinformationen, die wir vor und nach einem Einkauf, z.B. in Form einer Kundenbewertung hinterlassen, füttern wir die Google-Maschine und machen sie noch fetter. Der Vorteil ist, wir bekommen demnächst Suchergebnisse angezeigt, die uns zuerst relevante Inhalte aus dem persönlichen Netzwerken anzeigen wird. Google zeigt uns dann zuerst Produkte oder Nachrichten, die unser Freundeskreis bereits für gut empfunden hat. Dies bringt das Thema Empfehlungsmarketing auf ein total neues Level!

Der Mensch als 1 und O

Digitale Influencer werden somit für das Marketing immer wichtiger. Die Reichweite, der Beliebtheitsgrad und der Grad der Interaktion in den sozialen Medien – dies könnten zukünftig Indikatoren für Marketingspezialisten werden, wenn es darum geht, die richtigen Leute auf die richtigen Zielgruppen anzusetzen. Warum noch selber Werbung schalten, wenn man doch eigentlich nur eine Person braucht, die ihre Freunde von den Vorzügen eines Produktes überzeugen kann. Als Gegenleistung könnte es dann einen Rabatt oder ein Affiliate-System geben, welche engagierte Nutzer/ Influencer entsprechend honoriert. Am Ende ist der Mensch eine weitere 1 und 0 im Datendschungel, ein Marketinginstrument und Verkaufstalent – dabei wollte er sich doch eigentlich nur mit seinen Freunden online vernetzen …

 

Social Media in Deutschland Nutzerzahlen 2011

Social Media in Deutschland Nutzerzahlen 2011

 

Kunst: Kurz und Schön

Veröffentlicht: 31. Dezember 2011 in Kunst
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Kurz und Schön opener from errorone on Vimeo.

Confessions of a Link Lover

Veröffentlicht: 29. Dezember 2011 in Internet, pic of the day
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Bereits zum zweiten Mal in Folge, verbringe ich nun schon meine Weihnachten in der Südsee!

Weihnachten unter Palmen ist durch aus anders, als das was man von zu Hause kennt. Um ehrlich zu sein, will Weihnachtsstimmung so gar nicht richtig aufkommen! Auch wenn sich die Gemeinde so viel Mühe damit gegeben hat, hässliche kleine Lametta Tannenbäumchen an jeder Straßenlaterne auf der Strandpromenade zu befestigen. Den Weihnachtsmann an sich interessiert das auch recht wenig. Wenn er nicht gerade seine Renntiere und kleinen Helfer delegiert, dann chillt er im Pub nebenan. Not too bad! Happy X-Mas!!!

 

Weihnachtsmann im Pub

Weihnachtsmann im Pub (c) seniore strick

by onavo via