Mit ‘social media’ getaggte Beiträge

by onavo via


Social Media Tracking mit Google Analytics

Seit des Google+ Launch und der Einführung des +1 Button gibt sich Google sozial. In Bloggerkreisen wird derzeit sogar diskutiert, ob Google Facebook die Vormachtstellung abnehmen kann, was soziale Netzwerke im Internet angeht. Dies sei allerdings an dieser Stelle einmal dahin gestellt.

Man beachte, dass auch ich hier den +1 Button, Twitter und Facebook eingebaut habe – bitte nutzen 😉

Jedenfalls hat Google einiges dafür getan, dass die Nutzung von Social Buttons deutlich besser getrackt werden können!Denn Google Analytics stellt ab sofort einen neuen Social- Reporting Block zur Verfügung.!

Nachdem erst kürzlich die mobilen Berichte der Kategorie Besucher hinzugefügt wurden gibt es nun Berichte zum Thema Social Media.

Diese unterteilen sich in :

* Interesse
* Aktion
* Seiten

Besucher -> Sozial -> Interesse

Dieser Report unterscheidet Besucher danach, ob sie Aktivitäten via Social Media geteilt haben oder eben nicht. Der +1 Button wird dabei automatisch erhoben und erstaunlicherweise ist das Tracking auch verdammt schnell. In weniger als einer Stunde sind die Daten bereits verfügbar. Für Twitter, Mister Wong, Xing auch auf für den Facebook Like-Button muss jedoch in den Quelltext eingegriffen werden. (Ich erkläre später wie das funktioniert) Mit Klick auf die Zeile „Socially Engaged“ bekommt man eine Übersicht über die unterschiedlichen genutzten Buttons. Die Metriken, die nun zur Verfügung stehen können mit anderen Daten verglichen werden, wie z.B. mit Seiten/Besuch, Verweildauer, Zielerfüllungen, Conversion Rates, Ecommerce oder AdSense Umsätzen. Dieser Bericht zeigt übersichtlich, welche sozialen Aktionen (+1, Tweets, Gefällt mir, etc.) in welchem Verhältnis zueinander genutzt wurden.

Hieraus können sich eine ganze Menge Antworten auf Fragen ergeben wie:

* Verhalten sich User die Social Buttons nutzen anders, als andere?
* Welche Social Buttons werden am intensivsten genutzt?
* Welche Social Buttons nutzen die für mich erfolgreichsten User?
* Welche Social Buttons haben am meisten Umsatzeinfluss?
* Über welche Quellen kommen User die Social Buttons nutzen?
* Was bringt mir +1, Gefällt mir, und die anderen Buttons?
* Auf welche Social Buttons sollte ich mich konzentrieren?

Zur Verfügung stehende Metriken sind:

>h2>Soziale Aktionen

Dies ist die Gesamtzahl der durchgeführten sozialen Aktionen aller Besuche. Wenn ein Nutzer also während seines Besuchs auf einer Webseite mehrere Button klickt, werden diese sozialen Aktionen hier alle gezählt.

Eindeutige soziale Aktionen

Hier werden nur die Aktionen gezählt, die eindeutig zuzuordnen sind. Nehmen wir mal an ein Nutzer klickt während seines Besuches auf einer Webseite drei Buttons, so wird in dieser Metrik nur eine Aktion gezählt.

Aktionen pro sozialem Besuch

Diese Kennziffer dividiert die Anzahl der sozialen Aktionen durch die Anzahl der eindeutigen sozialen Aktionen. Hieraus ergibt sich der rechnerische Wert der sozialen Aktionen pro sozialem Besuch. D.h. Besuche, die keine soziale Aktion durchgeführt haben werden hier nicht mitgezählt.

Neben disen drei Werten gibt es über den Zeole „Website-Nutzung“ noch weitere Metriken die mit den sozialen Quellen und sozialen Aktionen korrelliert werden können.

Besucher -> Sozial -> Seiten

Der Seiten Bericht wird per Default als Pivot Tabelle dargestellt. Hier werden die Seiten dargestellt, auf denen soziale Aktivitäten möglich sind.

Durch das Hinzufügen durch z.B. „Soziale Quelle und Aktion“ kann nun analysiert werden, welche Aktion auf welcher Seite durchgeführt wurde.

Außerdem wird unterschieden nach…

Sozialer Einheit

Dies sind die Seiten die über ein soziales Element (+1, Twitter, Facebook, etc.) geteilt wurden.

Seite

Dies sind die Seiten auf denen soziale Aktionen durchgeführt wurden.

Wie bekommt man nun diese ganzen Informationen?

Der +1 Button wird, wie bereits erwähnt, automatisch von Google erfasst. Einzige Voraussetzung ist die Nutzung der neuen Version von Google Analytics.Die anderen Social Buttons können über eine extra hierfür neue Codezeile erhoben werden:

_gaq.push([‚_trackSocial‘, network, socialAction, opt_target, opt_pagePath]);

Die verschiedenen Variablen sollten natürlich, je nach Netzwerk, mit Inhalten gefüllt werden:

network

Hier wird der Name des Social Networks eingefügt, z.B. Twitter, Xing, Mister Wong, oder sonstiges.

socialAction

Wird wird die Aktion eingetragen, die der Nutzer auf dieser Seite betreiben kann, z.B. Twittern, Gefällt mir, Teilen, etc.

opt_target

Diese Angabe gleicht einer Betreffzeile und ist nur optional auszufüllen. Man könnte hier auch eine ID o.ä. einstellen. Sie erhält bei nicht ausfüllen automatisch die URL von der aus die soziale Aktion durchgeführt wurde.

opt_pagePath

Diese Variable kann ebenfalls optional eingegeben werden und enthält die URI auf der die soziale Aktion durchgeführt wurde.

Mit Hilfe dieser Variablen ist es nun möglich Social Media Aktivitäten easy und übersichtlich zu tracken. Voraussetzung ist die richtige Anpassung des Codes. Hier ein Beispiel für das Tracken eines Like-Buttons von Facebook:

FB.Event.subscribe(‚edge.create‘, function(targetUrl) {
_gaq.push([‚_trackSocial‘, ‚facebook‘, ‚gefällt mir‘, targetUrl]);
});

Business Marketing - eine Frage von zündenden Ideen

Business Marketing - eine Frage von zündenden Ideen

Immer mehr meiner Leser schreiben mir, wie hilfreich sie meine Marketing Ideen fürs kleine Portemonnaie finden. So habe ich also begonnen, immer wieder eine zündende Idee aufzuschreiben, sobald sie mir in den Sinn kam und kostengünstig erschien. Auch heute stelle ich euch wieder einige interessante Möglichkeiten der Selbstvermarktung vor.

  1. Erstell dir ein Business Profil auf Linkedin, Xing, Facebook und Twitter. Fülle dein Profil so genau wie möglich aus. So gibst du Interessenten die Möglichkeit sich ohne große Umschweife über dein Business zu informieren. Lade auf jeden Fall ein hübsches Fotos hoch. Bei Twitter empfiehlt sich ein persönliches Foto auszuwählen. Das setzt sich direkt von all den anderen Leuten, die was über Twitter verkaufen wollen ab.
  2. Schau nach Gruppen auf Linkedin und Xing, die dich interessieren könnten und die zu deinem Business passen. Dort hast du die Möglichkeit dein Fachwissen mit Leuten aus der Branche auszutauschen und Neulingen als kompetenter Berater zur Seite zu stehen. Schau auch nach Marketing Gruppen. Dort findest du oftmals interessante Ideen, Best Pratice-Beispiele sowie Case Studies, von denen du dich inspirieren lassen kannst. Folge interessanten Konversationen und klink dich ein, sobald es passt. Komm RAUS AUS DER KOMFORTZONE und werde aktiv in den sozialen Medien. Das bedeutet allerdings nicht, dass du mit Werbung für dein Produkt oder deine Dienstleistung um dich werfen sollst, gerade das mögen die Leute in Social Media gar nicht.
  3. Mach dir Visitenkarten – und zwar sofort. Deine Visitenkarte, dein Briefkopf und sogar deine Briefumschläge zeigen deinen Kunden und vor allem den potentiellen Kunden, wie du aufgestellt bist. Hast du keine Visitenkarten oder einen eleganten Briefkopf denken die Menschen, du wärst nicht professionell oder würdest dein Geschäft nicht ernst nehmen. Denk dran, deine Webseite und deine Social Media Accounts über die Visitenkarte zu kommunizieren. Wenn schon, denn schon!
  4. Sprich mit all deinen Zulieferern und erklär ihnen, was du vorhast. Frag sie, ob sie einen Nutzen von deinen Produkten oder deiner Dienstleistung haben. Wenn nicht, dann kennen sie vielleicht wieder jemanden, der deine Produkte/Diensleistung in Anspruch nehmen könnte. Frag auch nach, ob sie eine gute Marketing Idee für dich parat haben. Wenn nicht dann lass einfach einen Stapel Flyer, ein Poster oder ein paar Visitenkarten da. Nicht besonders innovativ, aber es gibt dir immerhin das Gefühl dein Revier markiert zu haben 😉
  5. Geh zu Business Meetings in deiner Region. Jede Industrie- und Handelskammer veranstaltet regelmäßig Unternehmensveranstaltungen, Business-Lunchs o.ä. Erkundige dich, was in deiner Region angeboten wird und geh hin. Wieder einmal heißt es, raus aus der Komfortzone und rein ins Leben. Sprich  mit Menschen, die schon ein par Jährchen auf dem Buckel haben in deiner Branche und frag sie, wie sie angefangen haben, ob sie einen guten Rat für dich haben und ob ihnen deine Ideen gefallen.  Frag Sie, welche Trends sie im Marketing beobachten können in deiner Branche und zeige auf, wie du bislang vorgegangen bist. Achja, und immer schön die Visitenkarten austeilen 😉
  6. Finde heraus, welchen Gruppierungen Menschen aus deiner Zielgruppe angehören und tritt diesen Gruppen, Clubs, Vereinen, etc. bei. Sollte die Gruppierung eine Webseite haben oder die Mitgliederliste in Form von einer Vereinszeitschrift, o.ä. veröffentlichen, dann stell sicher, dass deine Firma (am besten samt URL) aufgeführt ist. Werde in 2 bis 3 Gruppen aktiv. Das wird dir die Möglichkeit geben viele verschiedene Menschen kennen zu lernen.

Die Kopplung von Social Media und Journalismus

Veröffentlicht: 2. Juli 2011 in Medien
Schlagwörter:,

Social Media

ist auf  einem so unglaublich großen Vormarsch, dass Print Medien mehr und mehr nach hinten gedrängt werden. Dies erlaubt die Frage, wie die Zukunft des Journalismus aussehen könnte. Wird in Zukunft Social Media mit Journalismus verknüpft sein?
Social Media hat die Art und Weise, wie Journalisten ihren Job machen, erheblich verändert. Um heutzutage als Journalist erfolgreich zu sein, müssen sie stark in Social Medien involviert sein. Sie müssen tweeten, ihre verschiedenen Social Media Profile konstant updaten und bloggen, als gäbe es kein Morgen. Wenn sie dies nicht tun, werden es andere Journalisten tun und ihnen dadurch eine Nasenlänge voraus sein. Schließlich beruht Erfolg in der Welt des Journalismus darauf, eine gute Geschichte zu erhaschen, bevor sie irgendjemand anderes hat.

Social Media als Filter

Social Media kann ein Filter für  hochwertigen Inhalt sein und manchmal auf einfach für Skurilles. Journalisten nutzen Social Media um Nachrichten zu sammeln und zu syndizieren. Ein weiter wundervoller Vorteil der Social Media Aktivität ist, die Möglichkeit eine persönliche Beziehung zu den Lesern aufzubauen. Durch Social Media ist es möglich aktiv Vertrauen und Annerkennung bei den Lesern zu erlangen, mit ihnen zu interagieren und die Beziehungen zu stärken.  Wie wird also die Beziehung zwischen Social Media und Journalismus in Zukunft aussehen?

Social Media und Nachrichtengenerierung

Viele Unternehmen nutzen bereits aktiv Social Media Plattformen, um relevante Nachrichten in ihre Webpräsenz zu einzubeziehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Qualität und Einzigartigkeit der Nachrichteninhalte. Denn jeder möchte, wenn möglich eine einzigartige geschichte präsentieren – abgesehen von Suchmaschinen relevanten Aspekten (Stichwort: unique content). Viele auf Social Media spezialisierten Unternehmen kooperieren daher direkt mit Nachrichtenseiten oder kaufen sie sogar auf, so dass sie beides anbieten können: Qualität und Quantität. Die Nachrichteninhalte werden zielgruppengemäß angepasst und es schließlich gibt mehr Inhalte als eine Person jemals aufnehmen könnte.

Social Media Engagement im Journalismus

Heutzutage gibt es viele Journalisten, die nicht mehr im traditionellen Print-Journalismus arbeiten. Ihre Schreibfähigkeiten haben sich zwar überhaupt nicht verändert, jedoch die Verbreitungsart. Aufgrund der expansiven Fähigkeiten von Social Media können Journalisten ihren Lesern allerlei Möglichkeiten bieten (wie zum Beispiel in der Lage zu sein, für die Lieblingstory abzustimmen), die vorher nicht zur Verfügung standen. Kurz gesagt, haben die Leser sehr viel direkteren Kontakt und die Möglichkeit der persönlichen Auseinandersetzung  mit dem Journalisten als je zuvor. Die  interaktive Form von Social Media Plattformen fördert die Leser, sich einzubinden und regelmäßig zu interagieren.

Was wird die Zukunft bringen?

Social Media erlaubt immer mehr Menschen, gehört zu werden. Natürlich kann es passieren, dass ein Großteil der Inhalte nicht von hochwertiger Qualität sein wird. Die meisten Leute werden nur Interesse an Inhalten haben, die sie wirklich genießen, zu konsumieren. Wenn es um Journalismus geht, müssen die Quellen glaubwürdig gesichert und der Glaubwürdigkeitsfaktor sehr hoch sein. Substanz ist außerordentlich wichtig, wenn es um gute Inhalte geht. Denn schöne, doch leere Worte werden den Leser nicht erreichen.

Fazit

Journalisten und die gesamte Journalismus Branche war immer schon unglaublich wichtig und daran wird sich sicherlich auch zukänftig nichts ändern. Es bleibt allerdings ebenso  wichtig daran zu erinnern, dass Publikum in Kontakt zu bleiben, ein Ziel ist, welches an die Spitze der Prioritätenloste eines Journalisten gehört. Abgeshen davon, dass es beide Seiten ungemein befriedigen kann, hilft es sowohl stetig neue Inhalte zu generieren als auch eine konstante Leserschaft aufzubauen. Fazit: Es macht sehr viel Sinn für Journalisten, sich via Social Media zu engagieren, denn schließlich geht es in erster Linie um Inhalte und Inhalt ist bekanntlich König!